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Die Wehre im Kiischpelt

Fleizwehre im Kiischpelt, Übersichtskarte1. Das Wehr etwas oberhalb der Lohmühle in Enscherange versorgte vor allem die Lohmühle und die Gerberei mit Wasser.
An der Lohmühle zweigte aber auch ein Graben ab, der die Wiesen zwischen der Lohmühle und der heutigen Primärschule bewässerte. Der Verlauf dieses Grabens ist heute noch an der Sumpfvegetation in den Wiesen zu erkennen.
Möglicherweise zweigte von diesem Wehr auch auf der rechten Flussseite ein kleinerer Graben ab, der die Wiesen zwischen Clerve und den Häusern bewässerte.

2. Das nächste Wehr lag wahrscheinlich etwa auf Höhe der heutigen Primärschule. Von dort zweigte ein Graben ab, der die Wiesen am Band zwischen der Clerve und der Bahnlinie mit Wasser versorgte.

3. Das Wehr am markanten Flussknick etwa 100 m oberhalb des Bahnhofs in Wilwerwiltz war für die Lohmühle und Gerberei am Bahnübergang (heute Baustoffhandel) gedacht. Allerdings befand sich früher am Auslauf unterhalb dieser Mühle eine Schleuse für die Wiesen nördlich der Hauptstrasse.

4. Unterhalb des Bahnhofs, direkt unterhalb der Eisenbahnbrücke hinter der ehemaligen Sägemühle (heute Autowerkstatt), befand sich ein weiteres Wehr zur Bewässerung der Wiesen a Wénkel. Dort haben sich Reste der Holzkonstruktion bis heute erhalten.

5. Das nächste befand sich an Heeschtert (bzw. a Wiss), etwa 100 m oberhalb der Willibrordkapelle. Von dort aus wurden die Wiesen an der Kapelle, vor allem aber die Wiesen auf der anderen (linken) Fluss-Seite an Heeschtert bewässert.
Hier ist der Graben vom Wehr in Richtung Willibrordkapelle noch an der Vegetation zu erkennen. Vom Hauptgraben auf der linken Flussseite ist an Heeschtert noch der obere Gewölbeteil des Durchlasses unter dem Radweg zu sehen.

6. Gut erhalten ist auch das Wehr an Wanaal. Von dort aus wurden die unteren Wiesen an Heeschtert, vor allem aber die Wiesen an Wanaal mit Wasser versorgt.

7. Etwas flussaufwärts von der Eisenbahnbrücke oberhalb von Lellingen wurde mit einem Mühlenwehr Wasser für die Mühle bei Lellingen abgezweigt. Ein in den Mühlenkanal eingebauter Schieber zeigt, dass dieses Wasser aber auch für die Wiesen genutzt wurde.

 

8. Im Lellger Bréil schließlich gab es zwei weitere Bewässerungswehre.
Das erste lag unterhalb des Hondswénkels unmittelbar vor dem markanten Knick der Clerve. Von hier aus wurden Wiesen auf der linken Flussseite bewässert.
Etwa 200 m unterhalb, dort, wo die Clerve sich vom rechten Ufer löst, lag schließlich ein Wehr, von dem aus ein Graben die Wiesen auf der rechten Seite bis etwa zur Eisenbahnbrücke am Südportal des Lellinger Tunnels versorgte.

Auch im Bereich der Ortslage in Enscherange gibt es Reste von Gräben, die möglicherweise zur Bewässerung genutzt wurden. Darüber hinaus gibt es sowohl oberhalb von Enscherange als auch zwischen dem Lellger Bréil und der Schuttburger Mühle weitere Bewässerungswehre und -gräben.

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