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Lageplan der Die Bauweise der Wehre

Im Kiischpelt sind bei einigen der Wehre heute noch Mauern, Fundamente, Dämme und die Ansätze der Hauptgräben in großen Teilen erhalten, besonders gut bei den Wehren unterhalb des Bahnhofs, a Wiss und a Wanaal. Diese drei Wehre sowie das obere Wehr im Bréil sind sehr ähnlich konstruiert. Das deutet darauf hin, dass sie nach einem einheitlichen Plan und etwa zur gleichen Zeit gebaut wurden.

Der Lageplan zeigt das Wehr "An Heeschtert". Es befindet sich etwa 100 m oberhalb der Willibrordkapelle. 
Sie ist einfach und leicht zu erreichen: gegenüber der Kirche in Wilwerwiltz zweigt der Radweg in Richtung Lellingen ab. Wenn sie ihm folgen, erreichen sie nach etwa 500 m die Kapelle. Sie liegt in den Wiesen "A Wiss".

Die Widerlager

Den Kern bilden zwei massive Widerlager (im Lageplan Nummer 1) für das eigentliche Wehr. Diese Widerlager sind etwa 1,50 m dick und drei Meter lang. Die Oberkante liegt etwa 2,50 m über dem Flussbett.

 

 

Das hölzerne Wehr

Zwischen diesen Widerlagern befand sich das eigentliche Wehr (2). Wie man auf dem Foto aus dem Jahr 1979 erkennen kann, war es aus massiven Eichenbalken gebaut und wies drei Durchlässe auf, die mit Schiebern verschlossen werden konnten. Im Flussbett war ein weiterer Eichenbalken eingesetzt, auf dem die Schieber aufsetzten. Er ist a Wiss noch erhalten.

Der Durchlass

Unterhalb der Widerlager war das Ufer auf beiden Seiten auf einer Länge von etwa 15 Metern befestigt (3), so dass ein Durchlass von etwa 20 m Länge entstand (4). Außerdem war das Flussbett im Bereich des kompletten Durchlasses befestigt. Dieser Durchlass sollte Verwirbelungen im Unterwasser und damit Erosion im Flussbett und an den Ufern vermeiden.

 

Dämme und Gräben

Am Ufer mit dem flachen Hang setzten an den Widerlagern flache, etwa 1 m hohe Erddämme (5) an, die es ermöglichten, dass Wasser entsprechend höher aufzustauen und damit auch etwas höher gelegene Wiesen zu bewässern. An der Seite zum Steilufer hin zweigte jeweils der Hauptgraben (6) ab.In den Wiesen selbst verzweigten sich diese Hauptgräben dann in mehrere kleine Bewässerungsgräben. Von ihnen ist heute nur noch wenig zu sehen. Sie wurden später meistens völlig aufgefüllt und planiert.

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