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ehemaliger Bewässerungsgraben Das Ende des Fléizens

Alle Wiesen, sowohl die an der Clerve als auch die in den Seitentälern wurden von Hand gemäht, das Heu wurde von Hand zusammengerecht und aufgeladen. Dabei störten die Bewässerungskanäle nicht besonders.

Das änderte sich vor allem nach dem zweiten Weltkrieg mit der Modernisierung der Landwirtschaft.

  • Durch den Einsatz von Kunstdünger auf Wiesen konnte der Grasertrag auch ohne Bewässerung enorm gesteigert werden.
  • Bei der Bewirtschaftung und der Heuernte mit Maschinen störten die Gräben. Sie wurden deshalb nach und nach zugeschüttet oder eingeebnet. Nur an den Grundstücksgrenzen blieben sie erhalten und sind dort auch heute noch an der Sumpfvegetation zu erkennen.

In den schmalen Seitentälern waren die Wiesen außerdem oft zu schmal oder zu steil, um sie mit Maschinen zu bewirtschaften. Sie wurden deshalb häufig in Weiden umgewandelt oder aufgeforstet, meist mit Fichten, die eigentlich gar nicht auf diese feuchten Standorte passen.

Mit den Kanälen verloren die Wehre ihre Funktion. Sie wurden nicht mehr unterhalten. Die Holzkonstruktionen wurden dann irgendwann vom Hochwasser weggerissen oder abgerissen, um den Wasserdurchlauf bei Hochwasser nicht mehr zu behindern.

Heute erinnern nur noch die Reste der Wehre und der Hauptbewässerungsgräben an das Fléizen. Nur noch die ganz Alten können dazu zuverlässig etwas erzählen. Innerhalb einer Generation ist das Wissen und die Technik fast völlig aus der Erinnerung verschwunden.

Warum bewässern - Die Bewässerung - Bauweise der Wehre - Lage der Wehre - Wehre im Kiischpelt - Die Seitentäler - Das Ende des Fléizens

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