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Gewerbefreiheit und Privatmühlen

Mit dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen im Jahr 1795 fand das Feudalsystem in Luxemburg sein Ende. Die Bauern erhielten ihre Freiheit und eigenes Land.

Wichtig für die weitere Entwicklung der Mühlen war die Einführung der Gewerbefreiheit und die Loslösung der Mühlen von den Grundherren.

Dies bewirkte auch bei den Mühlen im Kiischpelt eine Reihe von Veränderungen. Spätestens 1824, also in dem Jahr, in dem das luxemburgische Urkadaster erstellt wurde, waren alle Mühlen in Privatbesitz.

Die alte Kautenbacher Mühle, die am linken Ufer der Wiltz etwa auf der Höhe des Bahnhofs lag, war um 1800 herum aufgegeben worden. Die Familie Kneip errichtete stattdessen die Kneipmühle, ebenfalls an der Wiltz, allerdings knapp oberhalb des Dorfes.

Wahrscheinlich entstanden etwa zur gleichen Zeit die Sägemühle in Wilwerwiltz sowie die Lohmühlen in Wilwerwiltz und Enscherange.

Die Müller waren jetzt die Besitzer der Mühlen, sie arbeiteten als selbstständige Unternehmer auf eigene Rechnung und standen damit in einer direkten Konkurrenz untereinander. Die häufigen Besitzwechsel im 19. und 20. Jh. zeigen, dass dies für die meisten Müller aber kein gesichertes Auskommen oder gar Reichtum, sondern vielmehr einen ständigen Kampf um die wirtschaftliche Existenz bedeutete

 

Bannmühlen des Mitelalters - Revolution und Gewerbefreiheit - Industrialisierung und Marktanschluss - Modernisierung - Mühlensterben - Rackés Millen, die letzte ihrer Art

Mühlentechnik in der Rackés Millen

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