KONZEPT
DOWNLOAD
GAMES
WALKING
NEWSLETTER
GUESTBOOK
KONTAKT
IMPRESSUM
ZurückStartseite
_FLéIZEN
_MüHLENGESCHICHTE
_MüHLENTECHNIK

fr  |  de

Industrialisierung und Marktanschluss

Besonders an der Entstehung der Lohmühlen (und der Gerbereien) wird deutlich, dass diese Zeit noch eine weitere große Veränderung mit sich brachte, deren Auswirkungen wir gerade heute (wieder) zu spüren bekommen: auch der Kiischpelt hatte den Anschluss an den Weltmarkt gefunden. Die Müller standen fortan nicht nur in einem lokalen oder regionalen, sondern in einem nationalen und internationalen Wettbewerb. Damit wurden sie, wie alle anderen Gewerbetreibenden auch, in immer stärkerem Ausmaß den Gesetzen, Möglichkeiten und Einflüssen dieses Marktes unterworfen, im Positiven wie im Negativen.

Endgültig besiegelt wurde dies durch die Eröffnung der Eisenbahnstrecke 1867.

Im Prinzip war dies der Anfang vom Ende unserer Mühlen, auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Vielmehr sah es gegen Ende des 19. Jhs. wohl so aus, dass die Mühlen, zumindest diejenigen mit einer für die damalige Zeit modernen Einrichtung, Gewinne versprachen. Anders dürfte es nicht zu erklären sein, dass in dieser Zeit, auf jeden Fall nach der Eröffnung der Bahnlinie, mit der Frèresmillen die einzige wirklich neue Getreidemühle im Kiischpelt gebaut wurde.

 

Bannmühlen des Mitelalters - Revolution und Gewerbefreiheit - Industrialisierung und Marktanschluss - Modernisierung - Mühlensterben - Rackés Millen, die letzte ihrer Art

Mühlentechnik in der Rackés Millen

Drucken   |   PDF   |   An einen Freund senden