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Die Schuttburg im 20. Jahrhundert

Die Ruine des Rittersaales, photo Kowalsky 19021935 kaufte Marie Eugénie Jadoul aus Brüssel die Schuttburg, die (wohl abgesehen vom Kapellenturm und dem "neuen Schloss") nur mehr eine Ruine war.

Sie baute zwischen 1936 und 1938 den jüngeren Teil, vor allem das große Wohngebäude und den halbrunden Bergfried wieder auf. 1939 wurde dann eine Art "Jugendherberge" eingeweiht.

Allerdings wurden sowohl das äußere und das innere Tor als auch das Wärterhaus nicht mehr in der ursprünglichen Form aufgebaut, sondern nur die Überreste gesichert.
Beim äußeren Tor fehlt deshalb heute das Dach. Aus dem daneben liegenden Wärterhaus wurde eine Terrasse. Vom inneren Tor hat sich nur ein Bogen erhalten. Der Ansatz des zweiten Bogens und die starke Außenmauer in diesem Bereich zeigen aber noch heute, dass auch dieses zweite Tor ursprünglich ein massiver Torturm war.

Die starken Kriegsschäden wurden 1950 durch eine weitere Restaurierung behoben.

Leider wurden diese beiden Restaurierungen nicht entsprechend unseren heutigen Standards dokumentiert. Daher kann man in diesen Teilen kaum noch Rückschlüsse auf die ursprüngliche Bausubstanz und damit die Baugeschichte ziehen.

erste Schuttburg - Tor und Kapellenturm - große Erweiterung - "neues Schloß" -19. Jh. - 20. Jh.

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