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Die erste Schuttburg nach der Rekonstruktion von J. ZIMMER, SSMNDie erste Schuttburg (SE-Teil)

Diese erste Schuttburg war nach ZIMMER von einem einfachen Mauerring umgeben.

Sie wurde zusätzlich durch zwei Gräben gesichert:

  • einen heute noch deutlich sichtbaren Abschnittsgraben im SE und
  • einen (heute überbauten) Halsgraben im NW.

Angriffe waren aufgrund der Topographie vor allem von NW her zu erwarten. Dadurch war die NW-Mauer eine Art Schildmauer und wurde durch den erwähnten Wehrgang zusätzlich gesichert.

Die Mauerfugen in der SE-Mauer (ehemaliges Tor ?), Foto A. GeimerNeben dem noch heute erhaltenen Tor im NW hatte diese Burg nach ZIMMER noch einen zweiten Zugang im SE. Am östlichen Ende der SE-Mauer sind tatsächlich deutliche Baufugen eines Mauerdurchbruches zu erkennen. Dieses Tor sicherte gleichzeitig den Abschnittsgraben im SE.
Bereits im Urkadaster von 1824 ist aber kein Weg (mehr) eingezeichnet. Der Zugangsweg zu diesem Tor müßte  zunächst unterhalb der NE-Mauer nach N und erst im Bereich der N-Ecke in einer Serpentine nach SE umgebogen sein. Dort sind die Reste (?) eines steilen, aber schmalen Weges (oder Grabens?) deutlich zu erkennen. Die Topographie im weiteren Verlauf des Spornes nach SE macht einen direkten Weg am Sporn entlang nach SE eher unwahrscheinlich. Hier sind keinerlei Wegreste zu finden.

An der SW-Seite schloss sich an das nordwestliche Tor das Wohngebäude an. Dort befindet sich heute ebenfalls ein Wohngebäude. Dieses so genannte "Neue Schloss" von 1576 scheint aber auf älteren Fundamenten zu stehen.

Schließlich gibt es im Bereich der jüngeren Wirtschaftsgebäude an der NE-Mauer die Reste eines Brunnens oder einer Zisterne.

erste Schuttburg - Tor und Kapellenturm - große Erweiterung - "neues Schloß" -19. Jh. - 20. Jh.

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