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Mäander und Terrassen an der Clerve

Das Clervetal zwischen Lellingen und Alscheid

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Unser kurzer Trickfilm zeigt die Entstehung des Clerve-Tales zwischen Lellingen und Alscheid. Typisch sind hier die Talmäander und die Terrassen an den Hängen.
Dieses Tal ist in den letzten 700.000 Jahren entstanden. Am Ende des Tertiärs wurde die Hebung der Ardennen stärker. Die Flüsse begannen nun, sich in die alte Landoberfläche einzuschneiden.

Die Terrassen

Dabei gab es einerseits Zeitabschnitte, in denen sich die Flüsse aufgrund des Klimas oder einer starken Hebung schnell und tief einschnitten, andererseits aber auch Zeiten, in denen sie ihr Bett aufschotterten und breite Talböden bildeten. Dabei pendelten die Flüsse noch auf der Landoberfläche bzw. in breiten, flachen Tälern hin und her. Die Reste dieser alten Talböden sind heute als Terrassen an den Talhängen zu erkennen.

Die Zeichnung aus WIESE 1969 zeigt die Abfolge der Terrassen an der Our. Das dürfte sich weitgehend auf die Clerve übertragen lassen. Der Fluss hat sich von oben nach unten eingeschnitten. Deshalb liegen die ältesten Terrassen oben, die jüngsten unten.
Querschnitt durch das Ourtal, WIESE 1969, S. 88
8 = Härtling
7 = Rumpfflächenregion (Hochflächen)
6 = Trogflächenregion
5 = Höhenterrasse
4 = untere und obere Hauptterrasse
3 = untere und obere Mittelterrasse
2 = obere Niederterrasse
1 = Talboden und Hochflutbett

Quelle: WIESE, Bernd (1969): Die Terrassen des Ourtales. - Luxemburg
=Veröffentlichungen des luxemburger geologischen Dienstes, Vol XVIII)

Die Mäander

Etwa zur Zeit der Mittelterrasse begannen die Flüsse dann zu mäandrieren. In den noch relativ breiten, aufgeschotterten Tälern entstanden Flussschlingen ("Mäander"). Wenn das Gefälle dann durch die Hebung wieder stärker wurde und sich die Flüsse tiefer eingruben, behielten die Flüsse ihren geschlungenen Lauf bei. So entstanden aus den Flussschlingen gewundene Täler mit den Talmäandern.

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