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Die Täler

Die Terrassen

Durch die Hebung, die vor etwa 50 Millionen Jahren einsetzte, nahm das Gefälle in den Flüssen zu. sie begannen, sich in diesen aufsteigenden Block einzuschneiden. Im tropischen Klima des Tertiär entstanden zunächst breite und flache Täler, die mehrere Kilometer breit sein konnten. Vor etwa 700.000 Jahren, während des Eiszeitalters, wurde die Hebung stärker und die Flüsse schnitten sich dementsprechend tiefer ein.

Dabei gab es einerseits Zeitabschnitte, in denen sich die Flüsse aufgrund des Klimas oder einer starken Hebung schnell und tief einschnitten, andererseits aber auch Zeiten, in denen sie ihr Bett aufschotterten und breite Talböden bildeten. Die Reste dieser alten Talböden sind heute als Terrassen an den Talhängen zu erkennen.

Querschnitt durch das Ourtal, WIESE 1969, S. 88
8 = Härtling
7 = Rumpfflächenregion (Hochflächen)
6 = Trogflächenregion
5 = Höhenterrasse
4 = untere und obere Hauptterrasse
3 = untere und obere Mittelterrasse
2 = obere Niederterrasse
1 = Talboden und Hochflutbett

Quelle: WIESE, Bernd (1969): Die Terrassen des Ourtales. - Luxemburg
(=Veröffentlichungen des luxemburger geologischen Dienstes, Vol XVIII)



Die Mäander

Ab der so genannten Mittelterrassenzeit enstanden in den breiten, aufgeschotterten Tälern Flußschlingen ("Mäander"). Wenn das Gefälle dann durch die Hebung wieder stärker wurde und sich die Flüsse tiefer eingruben, behielten die Flüsse ihren geschlungenen Lauf bei.



 

So entstanden aus den Flußschlingen gewundene Täler mit den Talmäandern.

 

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