KONZEPT
DOWNLOAD
GAMES
WALKING
NEWSLETTER
GUESTBOOK
KONTAKT
IMPRESSUM
ZurückStartseite
_PFLANZEN-MEMORIES
_PFLANZEN-JAHR
_JANUAR
_FEBRUAR
_MäRZ
_APRIL
_MAI
_JUNI
_JULI
_AUGUST
_SEPTEMBER
_OKTOBER
_NOVEMBER
_DEZEMBER

fr  |  de

März

Dieser Monat bietet bereits zwei botanische Highlights: Narzissen und Küchenschellen.

Narzissenblüte im Großen Lohr, 1. April 2007, Foto A. Geimer Küchenschelle im Kiischpelt, Foto A. Geimer

Lorblumm - Wilde Narzissen
(Narcissus pseudonarcissus)

Däiwelsbaart - Küchenschelle
Pulsatilla vulgaris


Die Narzissen finden Sie auf der Via Botanica. Dieser Weg führt direkt duch das große Vorkommen im "Lohr" bei Lellingen.

360°-Panorama beim Naturmusée

Er kommt bei uns auf Magerrasen an sonnigen Südhängen vor. Er ist aber vom Aussterben bedroht, weil im Kiischpelt die Magerrasen nicht mehr genutzt werden und immer mehr zuwachsen.


Die Narzisse kommt in Luxemburg nur im Kiischpelt und einigen angrenzenden Gemeinden vor und steht deshalb unter absolutem Naturschutz.

Die Küchenschelle steht in Luxemburg auf der "Roten Liste" (endangered) und steht deshalb unter absolutem Naturschutz.

 

Narzissen-Nachbarn

  1. Perlenbachtal bei Monschau/Eifel und Oleftal bei Hellental mit Jean Putz als "Narzissen"-Pate sowie einem Flyer und er ausführlichen Informationsbroschüre
  2. Narzissenwiesen im Naturpark Saar-Hunsrück mit Narzissenfest in Schillingen/Hunsrück

Däiwelsbaart online

  1. Naturlehrpfad im Naturschutzgebiet Deiwelskopp bei Moersdorf/Sauer (L), Broschüre der luxemburgischen Umweltverwaltung
  2. Innsbrucker Küchenschelle


Narzissen sind in Mitteleuropa selten. Dort, wo sie aber vorkommen, sind sie sehr "gesellig".
Sie blühen von (Anfang) März bis in den April, manchmal auch den Mai. Narzissen bedecken flächig Magerweiden, feuchte und Bachtalwiesen, wachsen aber auch in lichten Laubwäldern. Sie wachsen auf eher sauer-humosen, aber auch auf mineralkräftigen sandigen Lehmböden.
Ihre Verbreitung reicht von England über Westeuropa, Teile Südwesteuropas bis in die Schweiz. Die nächsten Vorkommen liegen in der Eifel und im Hunsrück (D), in Belgien und den Vogesen.
Alle Teile der Pflanze sind giftig. Früher wurde sie gelegentlich bei Hauterkrankungen, als Brechmittel sowie als Heilmittel bei Erkältungskrankheiten und Keuchhusten verwendet.

Der Däiwelsbaart hat es gerne richtig warm und trocken. Die Wurzeln können über einen Meter in den Boden reichen. Außerdem braucht er sehr viel Licht.

Interessant ist, dass die Küchenschelle eine absolute Kalk-Liebhaberin ist. Sie dürfte also eigentlich nicht im Ösling (Schiefer und Quarzite) vorkommen. Dies weist darauf hin, dass es im Kiischpelt Bereiche gibt, in denen die Gesteine zumindest kalkhaltig sind.

Alle Teile der Küchenschellen sind sehr giftig. Unter Umständen reicht es schon, sie nur anzufassen.

mehr Informationen bei wikipedia

mehr Inormationen bei wikipedia

 

Drucken   |   PDF   |   An einen Freund senden