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Auch wenn die Narzissen verblüht sind, bleibt die Via Botanica ein echter "Blumenweg".

Echte Schlüsselblume im Großen Lohr, Foto A. Geimer

Buschwindröschen, Foto A. Geimer

Guckucksblumm - Echte Schlüsselblume
(Primula veris)

Buschwindröschen
(Anemone nemorosa)

 

 

Typisch für die Echte Schlüsselblume sind der starke Duft und die fünf orangfarbenen Flecken im Blütenschlund.
Genau wie der Däiwelsbart (Küchenschelle) ist sie kalkliebend und dürfte deshalb im Ösling eigentlich nicht vorkommen.
Die Schlüsselblume ist eine bekannte Heilpflanze. Die Wurzel bzw. das Rhizom ("Wurzelstock") fördert das Abhusten, ist schleimlösend und reizlindernd bei Katarrhen der oberen Luftwege. Auch die Blüten werden häufig verwendet, z. B. als Tee oder angesetzt als Likör.

Das Buschwindröschen ist alles andere als selten. Es kommt überall in unseren Laubwäldern vor und stellt auch keine besonderen Ansprüche an den Boden.
Speziell ist, dass der Samen von Ameisen verbreitet wird.
Auch das Buschwindröschen ist giftig (im schlimmsten Fall bis zu Nierenentzündungen), allerdings nicht tödlich. Die Pflanze wurde früher  zur äußerlichen Behandlung von Gelenk- beschwerden, Brustfellentzündungen und Bronchitis benutzt. Heute wird sie nur noch in Homöopathie bei starker Menstruationsblutung verwendet.

mehr Informationen bei wikipedia

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