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Die Verehrung des Hl. Donatus

Von der Südeifel breitete sich seine Verehrung nach Luxemburg aus, sowie Flandern, Nordfrankreich und die katholischen Gebieten der Niederlande. Weiter findet sich seine Verehrung auch vereinzelt in Oberbayern, in Südschwaben, in der Schweiz, in Österreich und in Italien, in Schlesien und Ungarn, später durch Auswanderer sogar in den USA.

Trotzdem bleibt die Verehrung des Heiligen hauptsächlich auf die Eifel und Luxemburg (resp. ehemaliges Luxemburger Gebiet) beschränkt. Dies zeigt sich auch am Kalendarium der Kirche: Der Hl. Donatus hat keinen offiziellen Namenstag im katholischen Kirchenjahr. In vielen Gemeinden ist der Festtag (wie in Münstereifel) der zweite Sonntag im Juli, vereinzelt auch der dritte, hin und wieder der 1. März, der fünfte Sonntag nach Ostern, der zweite oder dritte Sonntag im Mai, der Sonntag nach Christi Himmelfahrt. Einige Pfarreien feiern den Heiligen am Sonntag nach Fronleichnam, wie das im Kiischpelt der Fall ist.

In Luxemburg beginnt die Donatusverehrung durch Graf Lannoy von Clerf, der 1712 die Jesuiten von Münstereifel um eine Reliquie des Heiligen bittet für seine Schlosskapelle. Es folgten 1738 Arlon, 1743 Larochette, 1748 Pintsch und nachher viele andere Orte.

Leben und Legenden - Verehrung des Hl. Donatus - Der Hl. Donatus im Kiischpelt

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