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Das mittelgrosse Bauernhaus

Es ist ein zweiraumtiefes, zweigeschossiges Haus. Mit seinem breiten Giebel wirkt es stämmig und fast schwerfällig.

Ein Flur teilt den Wohnteil etwa in der Mitte. Links und rechts des Flures liegen jeweils zwei Räume. Es weist demnach meist vier Wohnräume pro Stockwerk auf.

mittelgroßes Bauernhaus in Lellingen, Foto A. Geimer

Die Wirtschaftsräume wurden häufig um einen Trakt erweitert, weil die Ochsengespanne vom Pferd abgelöst wurden. Der Pferdestall wurde einfach angebaut.

Die Dächer dieser Häuser weisen meistens einen Krüppelwalm und Dachgauben auf. Beides ist ein Hinweis darauf, dass der Dachboden als Kornspeicher oder als Schlafraum ausgebaut wurde. Oft wohnte das Gesinde in diesen Dachräumen.

mittelgroßes Bauernhaus; CALTEUX 1997, S. 196
Grundriss eines mittelgroßen Bauernhauses; CALTEUX 1997, S. 199

Tagelöhnerhaus - Kleinbauernhaus - mittelgroßes Bauernhaus - Winkelhof

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