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Stibnit, GoesdorfStibnit (Antimonit)

Sb2S3

Goesdorf, Antimonmine

 

Auch Stibnit kristallisiert bei relativ niedrigen Temperaturen (zwischen 100 und 200 ° C) aus hydrothermalen Lösungen aus.

Antimon dient beispielsweise zur Härtung von Blei- oder Zinnlegierungen (z. B. in Hartblei oder Lötzinn). Antimonoxid wird unter anderem als Katalysator bei der PET- und Fleeceherstellung sowie als weißer Farbstoff in Polystyrol verwendet.

Eine erste Erwähnung über den Abbau stammt aus dem Jahr 1354. Einen Abbau in größeren Stil hat es aber wahrscheinlich erst im 19. Jh. gegeben. Die Mine wurde 1938 endgültig stillgelegt, und die Eingänge und Schächte wurden zugeschüttet.

Seit 1998 arbeitet das Syndicat d’Initiative Goesdorf an der Freilegung der Mine. Den Anfang machte man mit dem etwa 270 m langen Entwässerungsstollen. Ziel ist es, die Erzgänge in den darüber liegenden Sohlen zu erreichen.

 

Die Gesteine:

Gilsdorfer Sandstein - Eifelsandstein - Wiltzer Schiefer - Quarzit von Berlé - grauer Quarzsandstein von Consthum - Dachschiefer von Martelange - Rechter Blaustein - Coticule

 

Die Minerale:

Stibnit - Ankerit - Quarz

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