Gilsdorfer Sandstein
Gilsdorf (L)
Mitteltrias
Oberer Muschelkalk
+/- 240 mya
Carrières Feidt
Es handelt sich um einen feinkörnigen, dolomitischen Sandstein, der oft eine grünliche Färbung aufweist und bis heute bei Gilsdorf abgebaut wird. Genau wie der Mertziger und der Luxemburger Sandstein wurde auch er im Ösling häufig für Fenster- und Türeinfassungen verwendet.
Die Sande, aus denen er entstand, wurden im Randbereich eines Meeres abgelagert, das von Süden her in unsere Region eindrang und sich zu einem Randbereich der Tethys entwickelte. Damit wurden Sand und Kies aus unserer Region nicht mehr nach Norden, sondern nach Süden transportiert. Das Gefälle hatte sich also im Vergleich zur Buntsandsteinzeit umgedreht.
Die Gesteine:
Gilsdorfer Sandstein - Eifelsandstein - Wiltzer Schiefer - Quarzit von Berlé - grauer Quarzsandstein von Consthum - Dachschiefer von Martelange - Rechter Blaustein - Coticule
Die Minerale:
Stibnit - Ankerit - Quarz
|